Jugendliche als Opfer von Jugendgewalt
Gewalt unter Jugendlichen ist ein nicht wegzudenkendes Thema in der Öffentlichkeit. „Jugendgewalt“ beschäftigt die Medien, die Politik, die Wissenschaft – natürlich auch Pädagogik und Sozialarbeit. Dabei fällt auf: Den größten Anteil der Aufmerksamkeit bekommen die „Täter“. Es geht um ihre Motive, um gesellschaftliche und individuelle Ursachen für ihr Handeln und darum, wie die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen verringert und verhindert werden kann.
Jungen und Mädchen, die Opfer von Gewalt und Mobbing werden, sind dagegen selten im Blick. Aufmerksamkeit für ihre Situation ist aber notwendig, denn Gewalterfahrungen können massive Folgen haben: körperliche und seelische Verletzungen, Stigmatisierungen und Selbstwertprobleme.
Die Opferforschung beschreibt „Viktimisierungsprozesse“, „Opfertypen“ und „Opferrollen“. Vor diesem
Hintergrund wird die Tagung zum einen der Frage nachgehen, was die Forschung über die Situation
von „Opfern“ weiß – und wie dieses Wissen für die Prävention und Intervention genutzt werden kann.
Zum anderen geht es darum, Überlegungen und Beispiele für eine „opferbezogene“ Hilfe und Unterstützung
vorzustellen und zu diskutieren.
Herzlich eingeladen zu dieser Tagung sind Fachkräfte in Jugendarbeit und anderen Einrichtungen der
Jugendhilfe, Lehrkräfte in weiterführenden und berufsbildenden Schulen sowie Mitarbeiter/-innen von
Beratungsstellen.
Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer, den Sie sich auf der rechten Seite unter Mehr Infos ansehen können.
